Freitag, 10. Februar 2017

Überleben ist ein guter Anfang von Andrea Ulmer


In dem Buch "Überleben ist ein guter Anfang" geht es um Anja Möller. Sie ist an Brustkrebs erkrankt. Alle Menschen um sie herum wissen nun nicht wie sie mit ihr umgehen sollen. Anja kann damit so überhaupt nicht umgehen, das wird schnell klar. Nach langem hin und her schließt sie sich einer Selbsthilfegruppe an. Sie erwartet dort deprimierte Hausfrauen, die das Leben bereits aufgegeben haben. Was sie aber dort wirklich findet, hätte sie sich niemals gedacht. Die Frauen lachen, essen Plätzchen gucken Filme und bejahen das Leben. Die Älteste der Frauen, Sieglinde, möchte bevor Sie stirbt noch die Welt sehen und spart für die große Weltreise. Leider ist es ihr nicht mehr vergönnt diese Reise auch anzutreten. Deswegen beschließen alle anderen Frauen der Selbsthilfegruppe eine große Reise in Gedenken an ihre Freundin anzutreten. 

Sie wollen zwar keine umfangreiche Weltreise machen wie Sieglinde, jedoch suchen sie sich auf jeden Kontinent einen Ort aus wo sie hinwollen. Sie besuchen die USA, Australien, Indien usw. Dabei lernen sie sich selbst kennen und Anja lernt auch das loslassen. Sie macht sich ununterbrochen Sorgen um ihre Familie. Werden sie zurechtkommen, wenn sie mal nicht mehr sein sollte?! 

Auch wenn das Thema natürlich eher traurig ist, so muss ich doch ständig lächseln. Diese Frauen schließt man so leicht ins Herz. Ich finde es schön, mitzuerleben, wie diese Mädels etwas unglaubliches gemeinsam erleben und dabei zusammenwachsen.

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