Mittwoch, 1. Februar 2017

Kein Sterbensort von Clara Donoghue

Spannend !

Am Anfang des Buches geht es um eine junge Frau die aus einem Albtraum aufwacht und sich an Teile des vergangenen Abends nicht mehr erinnern kann. Sie versucht sich zu erinnern und merkt plötzlich, dass sie garnicht in ihrem Bett liegt... 

Nach diesem Teaser geht es nun mit DS Jane Bennett weiter. Sie ist 35 Jahre alt und arbeitet beim Morddezernat. Sie hat einen 7 Jahre alten autistischen Sohn namens Peter. Eines Tages kommt ein Anruf einer alten Kollegin. Ihr Mann Mark ist plötzlich verschwunden und Blut wurde gefunden. Mark war ebenfalls im Morddezernat tätig, aber mittlerweile im Ruhestand. Jane denkt erst an Selbstmord, da viel Blut gefunden wurde und die Spritzer durch bewegungen eines Armes zustande gekommen sein könnten, aber nach und nach glaubt Jane nicht mehr an Selbstmord. Es muss mehr dahinterstecken. Leider fehlt jede Spur. 

Nachdem dann ein Anruf beim Morddezernat eingeht, dass man einen Mann, dessen Beschreibung auf Mark passt und einen blutigen Schuh im Wald gefunden hat, macht sich Jane auf den Weg. Doch anstatt eine Spur zu Mark findet man eine Grabhöhle.. Darin liegt eine junge Frau... 


In dem Buch werden mehrere Fälle angesprochen, die auf ein Vorgängerbuch hindeuten. Hier geht es vor allem um den Stevens-Fall (wohl ein ziemlicher krasser Fall, wo Janes Chef Lockyer einige Fehler begangen hat) und um den Reynolds Fall, an dem einst Mark gearbeitet hat. Lockyer ist seit dem Stevens-Fall nicht mehr er selbst. Dies belastet natürlich die Beziehung von Jane und Lockyer. 

Immer wieder sind gibt es Kapitel die aus der Sicht der jungen Frau in der Grabhöhle geschrieben sind. Sie beschreiben die Erlebnisse, Gedanken und Qualen der Frau. 

Der Schreibstil ist super. Leicht verständlich, einfach gehalten, aber dennoch sehr spannend. Auf den ersten eigenen Verdacht kann man sich hier nicht verlassen. Wurde immer wieder mit Wendungen überrascht. 

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