Dienstag, 28. Februar 2017

Die Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs

.Der erste Teil der Trilogie rund um die besonderen Kinder. 

In diesem Teil lernen wir Jacob kennen. Er hat tatsächlich nichts besonders an sich. Er arbeitet im Laden seiner Familie und versucht durch alle möglichen Tricks endlich gekündigt zu werden. Er ist ein ziemlicher Einzelgänger. Er hat nur einen Freund, sofern man seinen Großvater nicht dazuzählt. 

Sein Großvater Abraham kurz Abe und Jacob stehen sich sehr nahe. Abe hat ihm immer Geschichten über seine Vergangenheit erzählt. Besonders gerne hat er da von einer Insel mit einem Kinderheim erzählt, wo besondere Kinder leben. Zum Beispiel der unsichtbare Millard, oder die luftleichte Olive. 

Jacob wird natürlich nach und nach klar, dass diese Geschichten nur erfunden sein können. Das Verhältnis leidet ein wenig darunter. 

Eines Abends, als Jacob nach seinem Großvater sehen soll, findet er ihn im Wald, lebensbedrohlich verletzt. Abe kann ihm nur noch ein paar Sätze zuflüstern bevor er verstirbt. Das alles trifft Jacob sehr. Leider kann er mit den Sätzen "finde Emerson - Die Karte - finde die Schleife - 03. September 1943 - Der Vogel wird dir alles erklären" nichts anfangen. 

Er geht zum Psychiater Mr. Golan. Dieser soll ihm helfen zwischen Phantasie und Wirklichkeit zu unterscheiden. Jacob wird durch unvorhersehbaren Umständen auf die Insel aufmerksam, wo sein Großvater seine Kindheit verbracht hat. Er überredet mit Hilfe von Mr. Golan seine Eltern ihn dorthin reisen zu lassen. 

Jacob findet dort auch das besagte Waisenhaus. Allerdings ist es komplett zerstört. Eine Bombe hat es im 2ten Weltkrieg zerstört. Niemand hat überlebt. Er schaut sich dort um und folgt schließlich einem Mädchen im weißen Kleid in ein altes Steingrab. 

Als er wieder herauskommt, befindet er sich plötzlich im Jahr 1943. Miss Peregrine (Kosename "Der Vogel") begrüßt ihn und erklärt ihm, was es mit dem Waisenhaus auf sich hat. 

Eine Abenteuer, womit Jacob nicht gerechnet hat, beginnt und er lernt, dass er eben doch was ganz besonderes ist. 

Die Auserwählten - Kill Order

Auf dieses Buch bin ich gestoßen, nachdem ich bereits die Trilogie und Phase Null gelesen hatte. 

Es ist ein weiteres Prequel. Man erfährt hier durch eine kleine Gruppe von Menschen, wie die Welt unterging. Wie sie überlebt haben und was sie bis dahin erleben mussten. 

Allerdings wird das nicht einfach so erzählt, sondern wird vielmehr als Erinnerungen eines jungen Mannes in das Buch eingestreut. 

Das Buch selbst beginnt in einem Dörfchen von Überlebenden. Die Gruppe um die es hier geht, möchte eigentlich weiterziehen und sich nach weiteren Siedlungen umschauen. Jedoch hören sie plötzlich Motorengeräusche und gehen nachschauen. Es ist ein Berk. Ein riesengroßes Flugobjekt. Es kommen Menschen in merkwürdigen Schutzanzügen zum Vorschein. Doch anstatt zu helfen, indem sie Nahrung liefern, beschießen sie die Überlebenden mit Pfeilen.

In einer solch hoch entwickelter Welt, wo es Trans Flats gibt, ist natürlich die Frage berechtigt, wieso die Leute mit Pfeilen schießen. Nachdem zwei Männer unserer Gruppe das Berk untersucht (einnehmen ist hier das falsche Wort, sie bringen es nämlich zum Absturz) finden sie heraus, dass die Pfeile mit einem Virus verseucht sind. Wer die Trilogie gelesen hat, weiß natürlich, was für ein Virus das ist und was er mit den Menschen macht und auch, dass er leider nicht so wirkt wie er sollte. 

Als die Gruppe auf ein Mädchen namens Deedee stößt ändert sich alles. 

Wer die Trilogie aufmerksam gelesen hat, wird nun direkt wissen, von wem hier die Rede ist. 

Das Buch ist definitiv empfehlenswert. Gehört einfach dazu. 

Die Auserwählten - In der Todeszone von James Dashner

Der dritte Teil  der Maze Runner Trilogie

Wie durch ein Wunder haben Thomas, Minoh und Newt bisher überlebt. Die furchtbaren Dinge die sie erlebt haben, werden sie niemals vergessen.

Wieder sind sie nicht in Sicherheit. Wieder sind sie in den Fängen von ANGST. Doch diesmal ist etwas anders. ANGST stellt ihnen frei zu wählen, ob sie ihre Erinnerungen wiederhaben wollen oder nicht. Thomas, Minoh und Newt entscheiden sich dagegen. Teresa, Bratpfanne und viele mehr entscheiden sich dafür. 

Doch Rattenmann hält natürlich sein Wort nicht. Er will Thomas, Minoh und Newt dazu zwingen, sich wieder zu erinnern. Die drei schaffen es zu fliehen. Doch wie geht es nun weiter? Wohin sollen sie den nur gehen. 

In einer Stadt, die frei von Cranks sein soll treffen sie einen alten Bekannten. Dieser erzählt ihnen, dass es einen Widerstand gibt. Er bittet sie ihnen zu helfen und ANGST zu stürzen. 

Leider müssen die drei in diesem Buch sehr sehr schwere Entscheidungen treffen. Entscheidungen, die sogar mir im Herzen weh taten. 

Wer letztlich überlebt und ob sie es schaffen ANGST zu stoppen sind Dinge, die ich hier nicht vorwegnehmen will. Das Einzige was ich zu diesem Buch noch sagen möchte ist.. das Buch geht an die Nieren. 



Die Auserwählten - In der Brandwüste von James Dashner

Hier haben wir nun den zweiten Teil der Maze Runner Trilogie. 

Die Lichter konnten unter großen Anstrengungen und hohen Verlusten aus dem Labyrinth entkommen. Sie wägen sich in Sicherheit. Doch leider ist dem nicht so. Teresa ist plötzlich fort. Stattdessen finden sie in Teresas Zimmer einen Jungen namens Aris. Er war ebenfalls in einem Labyrinth, allerdings mit lauter Mädels. Auch er ist in der Lage per Gedankenübertragung zu kommunizieren. Das ist natürlich für Thomas erstmal sehr verwirrend. Vor allem aber weil er sich große Sorgen um Teresa macht. 

Dann taucht plötzlich ein Mann auf. Der Rattenmann. So nennen sie ihn. Er erzählt ihnen, dass sie durch einen Flat Tran (so eine Art von Transporter)und durch einen dunklen Bereich gehen müssen um den Ausgang zu finden. Das scheint ein Kinderspiel zu sein, nachdem sie gerade das Labyrinth hinter sich gelassen haben. Was sie jedoch nicht ahnen, dass auch in diesen dunklen Gassen natürlich Monster auf sie lauern. Schnell finden sie, nach ein paar grauemhaften Momenten den Ausgang. Draußen ist es unbeschreiblich heiß. Doch auch dieser Herausforderung stellen sie sich erfolgreich. 

Mitten in der Wüste gibt es das erste Lebenszeichen von Teresa. Thomas ist überglücklich. Doch das Treffen ist nicht so wie erwartet und die Lichter ziehen ohne Teresa weiter. 

Als sie dann auf eine Stadt treffen, die voller sogenannter Cranks ist, wird es sehr sehr schwierig am Leben zu bleiben. Cranks nennt man die Menschen, die durch einen schlimmen Virus langsam verrückt werden und immer mehr wie ein blutrünstiges Tier werden. Sie sind sehr gefährlich. Sie bekommen Hilfe von zwei Cranks, die noch im Anfangsstadium sind. 

Werden Sie auch diese Prüfung erfolgreich abschließen? Wie viele Lichter überleben diese schrecklichen Tests und diese unheilvolle Umgebung. 

Wird Thomas Teresa retten können?!

Die Auserwählten - Im Labyrinth - James Dashner

Dieses Buch ist der erste Teil von der Trilogie "Die Auserwählten von James Dashner". Thomas wacht in einem Schacht auf, der sich nach oben bewegt. Er kann sich an nichts erinnern. Weder, wo er ist, noch WER er ist. Nur seinen Namen kennt er noch. Als der Schacht anhält wird die Box, in der er steckt geöffnet. Thomas findet sich in einer Schar von Jungen wieder. Die Jungen sind im unterschiedlichen Alter. Sie kamen Monat für Monat in derselben Box auf die Lichtung, in der nun Thomas steckt. Alle kannten nur noch ihren Namen. Alle anderen Erinnerungen waren wie weggewischt. Sie wissen zwar noch wie die Welt funktioniert (also was Regen ist usw.) aber an etwas bestimmtes Ereignis kann sich keiner von Ihnen erinnern. 

Als Thomas sich auf der Lichtung umschaut traut er seinen Augen nicht. Die Lichtung ist umgeben von meterhohen Mauern aus Stein. Sie scheinen unbezwingbar. Aber es gibt Tore. Riesengroße schwere Steintore, die sich wie von selbst morgens und abends öffnen und schließen.

Thomas erfährt von einem Jungen namens Chuck, dass hinter diesen Mauern ein Labyrinth ist. Nur die Läufer dürfen dort hinein. Diese Läufer suchen einen Ausgang. Denn nichts wollen die Jungs mehr, als endlich raus aus dem Labyrinth zu kommen. Sie wissen zwar nicht, was dort draußen auf sie wartet aber das ist egal. Denn im Labyrinth lauern die Griewer. 

Als plötzlich ein MÄDCHEN in der Box auf die Lichtung geschickt wird, verändert sich einfach alles. Denn Sie ist die Letzte - für immer....

Ein Buch mit Suchtpotenzial !

Phase Null von James Dashner


Ein Muss für jeden Maze Runner Fan. 



In diesen Buch geht es vor allem um die Vorgeschichte von Thomas und Teresa. Wie sind sie zu ANGST gekommen. Was geschah alles bevor Thomas und Teresa im Labyrinth aufwachen. 



All diese Fragen und noch mehr beantwortet dieses Buch. Wir erfahren mehr über die Lichter. Erfahren mehr über ANGST. Mehr über den Brand. 


Wer noch nicht mit den Büchern angefangen hat, kann mit diesem Buch natürlich starten. Allerdings sei gesagt, dass man dann natürlich in den folgenden Büchern kaum noch mit den Lichtern nach Antworten sucht. Viele der Antworten kennt man dann ja schon. Man fragt sich natürlich trotzdem wann die Lichter und besonders Thomas die Rätsel um deren Existenz lösen können. 


Das Buch bekommt von mir 5 Sterne. Ich war so im Maze Runner Fieber, dass ich direkt im Anschluss die Trilogie durchgelesen habe. 

Freitag, 10. Februar 2017

Überleben ist ein guter Anfang von Andrea Ulmer


In dem Buch "Überleben ist ein guter Anfang" geht es um Anja Möller. Sie ist an Brustkrebs erkrankt. Alle Menschen um sie herum wissen nun nicht wie sie mit ihr umgehen sollen. Anja kann damit so überhaupt nicht umgehen, das wird schnell klar. Nach langem hin und her schließt sie sich einer Selbsthilfegruppe an. Sie erwartet dort deprimierte Hausfrauen, die das Leben bereits aufgegeben haben. Was sie aber dort wirklich findet, hätte sie sich niemals gedacht. Die Frauen lachen, essen Plätzchen gucken Filme und bejahen das Leben. Die Älteste der Frauen, Sieglinde, möchte bevor Sie stirbt noch die Welt sehen und spart für die große Weltreise. Leider ist es ihr nicht mehr vergönnt diese Reise auch anzutreten. Deswegen beschließen alle anderen Frauen der Selbsthilfegruppe eine große Reise in Gedenken an ihre Freundin anzutreten. 

Sie wollen zwar keine umfangreiche Weltreise machen wie Sieglinde, jedoch suchen sie sich auf jeden Kontinent einen Ort aus wo sie hinwollen. Sie besuchen die USA, Australien, Indien usw. Dabei lernen sie sich selbst kennen und Anja lernt auch das loslassen. Sie macht sich ununterbrochen Sorgen um ihre Familie. Werden sie zurechtkommen, wenn sie mal nicht mehr sein sollte?! 

Auch wenn das Thema natürlich eher traurig ist, so muss ich doch ständig lächseln. Diese Frauen schließt man so leicht ins Herz. Ich finde es schön, mitzuerleben, wie diese Mädels etwas unglaubliches gemeinsam erleben und dabei zusammenwachsen.

Mittwoch, 1. Februar 2017

Kein Sterbensort von Clara Donoghue

Spannend !

Am Anfang des Buches geht es um eine junge Frau die aus einem Albtraum aufwacht und sich an Teile des vergangenen Abends nicht mehr erinnern kann. Sie versucht sich zu erinnern und merkt plötzlich, dass sie garnicht in ihrem Bett liegt... 

Nach diesem Teaser geht es nun mit DS Jane Bennett weiter. Sie ist 35 Jahre alt und arbeitet beim Morddezernat. Sie hat einen 7 Jahre alten autistischen Sohn namens Peter. Eines Tages kommt ein Anruf einer alten Kollegin. Ihr Mann Mark ist plötzlich verschwunden und Blut wurde gefunden. Mark war ebenfalls im Morddezernat tätig, aber mittlerweile im Ruhestand. Jane denkt erst an Selbstmord, da viel Blut gefunden wurde und die Spritzer durch bewegungen eines Armes zustande gekommen sein könnten, aber nach und nach glaubt Jane nicht mehr an Selbstmord. Es muss mehr dahinterstecken. Leider fehlt jede Spur. 

Nachdem dann ein Anruf beim Morddezernat eingeht, dass man einen Mann, dessen Beschreibung auf Mark passt und einen blutigen Schuh im Wald gefunden hat, macht sich Jane auf den Weg. Doch anstatt eine Spur zu Mark findet man eine Grabhöhle.. Darin liegt eine junge Frau... 


In dem Buch werden mehrere Fälle angesprochen, die auf ein Vorgängerbuch hindeuten. Hier geht es vor allem um den Stevens-Fall (wohl ein ziemlicher krasser Fall, wo Janes Chef Lockyer einige Fehler begangen hat) und um den Reynolds Fall, an dem einst Mark gearbeitet hat. Lockyer ist seit dem Stevens-Fall nicht mehr er selbst. Dies belastet natürlich die Beziehung von Jane und Lockyer. 

Immer wieder sind gibt es Kapitel die aus der Sicht der jungen Frau in der Grabhöhle geschrieben sind. Sie beschreiben die Erlebnisse, Gedanken und Qualen der Frau. 

Der Schreibstil ist super. Leicht verständlich, einfach gehalten, aber dennoch sehr spannend. Auf den ersten eigenen Verdacht kann man sich hier nicht verlassen. Wurde immer wieder mit Wendungen überrascht.